Gesundheit

Autofahren als Alarmzeichen: Frühe Anzeichen für Demenz erkennen!

2025-03-31

Autor: Nina

In Deutschland ist Alzheimer die häufigste Form der Demenz und betrifft Millionen von Menschen. Während viele die Erkrankung mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit in Verbindung bringen, gibt es ein weniger bekanntes, aber ebenso gefährliches Symptom, das beim Autofahren ausschlaggebend sein kann: die posteriore kortikale Atrophie (PCA).

PCA verursacht erhebliche visuelle Schwierigkeiten, die insbesondere das Einschätzen von Entfernungen und das Erkennen von Verkehrssituationen beeinträchtigen können. Laut Berichten sind etwa zehn Prozent der Alzheimer-Patienten betroffen. Diese visuellen Beeinträchtigungen treten oft lange vor den typischen Gedächtnisproblemen auf, was das Fahren zu einem riskanten Unterfangen macht. Studien der University of California San Francisco (UCSF) belegen, dass PCA in 94 Prozent der Fälle mit Alzheimer verknüpft ist. Leider werden die Symptome häufig erst nach durchschnittlich vier Jahren sinnvoll diagnostiziert, was gefährliche Situationen im Straßenverkehr zur Folge haben kann.

Es ist wichtig, dass Angehörige und Betroffene auf die Anzeichen achten und bei ersten Symptomen frühzeitig ärztlichen Rat einholen. Neben Sichtproblemen können auch allgemeine Anzeichen wie Schwierigkeiten beim Kurzzeitgedächtnis oder Wortfindungsstörungen Hinweise auf eine beginnende Demenz sein. Eine rechtzeitige Verfügung über die Fahrtauglichkeit ist unerlässlich, um die Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten.

Um das Risiko zu minimieren, sollten regelmäßige Fahrtests und medizinische Bewertungen von Fachleuten durchgeführt werden. Eine erste Einschätzung kann durch spezielle Programme von Institutionen wie dem ADAC erfolgen, die Fahrsicherheitstrainings und Fitness-Checks für ältere Autofahrer anbieten.

Ernährungs- und Lebensstilfaktoren spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Eine pflanzenstoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf können das Risiko, an Demenz zu erkranken, um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Die Forschung zu PCA und Alzheimer ist noch im Gange, aber eine frühzeitige Sensibilisierung und präventive Maßnahmen sind der Schlüssel, um die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern und ihre Unabhängigkeit so lange wie möglich zu bewahren. Seien Sie wachsam und handeln Sie, bevor es zu spät ist!