Sport

Biathlon, Langlauf & Co.: Die Preisgeld-Könige und -Königinnen der Wintersaison 2023

2025-03-31

Autor: Sofia

Die Wintersport-Saison 2023 neigt sich dem Ende zu, und mit den letzten Weltcup-Events im Skispringen und Skicross sowie dem Abschluss der Freestyle-Weltmeisterschaft in St. Moritz stehen die großen Gewinner im Fokus. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Sportarten, die für Athletinnen und Athleten besonders lukrativ waren.

Ski Alpin

Wie bereits berichtet, dominieren die Gesamtweltcup-Sieger Marco Odermatt und Federica Brignone das Preisgeld-Ranking im alpinen Skisport. Odermatt, der Schweizer Skistar, erzielte im vergangenen Winter ein Preisgeld von 725'640 Schweizer Franken, während Brignone mit 679'100 Franken nur knapp hinter ihm liegt. Erstaunlich ist, dass Lara Gut-Behrami, die Drittplatzierte, gerade einmal 338'700 Franken verdient hat, was das enorme Leistungsniveau der ersten beiden Athleten unterstreicht.

Langlauf

Im Langlauf standen die Geldpreise ebenfalls hoch. Ein Sieg bringt sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen 15'000 Schweizer Franken ein. Saison-Dominator Johannes Hösflot Klaebo aus Norwegen räumte mit 339'200 Franken fast das Dreifache des nächstbesten Athleten Erik Vlanes (126'100 Franken) ab. Unter den Frauen schafften Jessie Diggins und Therese Johaug den Sprung über die 200'000 Franken-Marke – eine beeindruckende Leistung!

Skispringen

Im Skispringen gibt es im Schnitt etwas weniger Preisgeld. Der Mindestbetrag für einen Einzelwettbewerb beträgt 12'000 Franken, bei der Vierschanzentournee können die Athleten jedoch zusätzliches Geld für den Gesamtsieg einstreichen. Daniel Tschofenig aus Österreich führt das Ranking der Männer an, während die Slowenin Nika Prevc die einzige Frau ist, die mehr als 100'000 Franken eingenommen hat.

Biathlon

In der Biathlon-Saison 2023 kam es zu einer Preisgeld-Erhöhung, besonders in den hinteren Platzierungen. Johannes Thingnes Bö und Gesamtweltcup-Sieger Sturla Holm Lagreid lieferten sich ein spannendes Duell, wobei Bö aufgrund seiner starken Leistung bei der WM auf der Lenzerheide das Rennen für sich entschied. Auf der Frauenseite kann sich Franziska Preuss aus Deutschland über die Preisgeldkrone freuen – ihre Einnahmen überstiegen sogar die der beiden Männer.

Skicross

Sowohl im Skicross als auch in der Buckelpiste sind die Preisgelder niedriger. Fanny Smith, die ihren vierten Gesamtweltcup in Folge gewann, konnte nicht einmal die 100'000 Franken-Marke überschreiten. Wie bei den Buckelpisten-Athleten haben die Schweizer in diesen Disziplinen kaum Preisgeld gewonnen, was die Dominanz anderer Länder unterstreicht.

Snowboard Alpin und Freestyle

Im Snowboard Alpin setzte sich Miki Tsubaki aus Japan an die Spitze und erzielte als einzige Athletin mehr als 100'000 Franken. Im Freestyle Ski und Freestyle Snowboard scheinen Sponsoren entscheidend zu sein, da kein Athlet oder keine Athletin die Marke von 100'000 Franken erreicht hat.

Abschließend:

In einem Vergleich der Sportarten zeigt sich, dass die alpinen Skifahrerinnen und Skifahrer die absoluten Spitzenreiter im Preisgeld-Ranking sind. Ausnahmetalente im Langlauf, Biathlon und Skispringen können zwar mithalten, jedoch ist es klar, dass die lukrativen Preisgelder primär bei den großen Wintersportarten konzentriert sind. Die kommenden Saisons könnten das Blatt im Preisgeld-Geschäft jedoch erneut wenden – bleiben Sie dran!