
Dramatische Jagd in Schöftland AG: Einbrecher verstecken sich in verlassener Fabrik!
2025-03-30
Autor: Mia
In einem schockierenden Vorfall in Schöftland AG versteckten sich zwei junge Einbrecher, 17 und 16 Jahre alt, in einem leerstehenden Fabrikgebäude vor den herbeigerufenen Polizeikräften. Der dramatische Einsatz zog sogar Taucher der örtlichen Feuerwehr in die Ermittlungen hinein.
Die Kantonspolizei Aargau wurde am Sonntagmorgen alarmiert, nachdem eine Serie von Einbrüchen in der Region stattfand. Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte ein 16-jähriger Marokkaner festgenommen werden. Ein weiterer Komplize konnte jedoch vor den Polizisten fliehen.
Die Polizei entdeckte die beiden Verdächtigen, als sie vom Bahnhof Schöftland in Richtung eines Mühlengeländes rannten. Während des Verfolgens beobachteten die Beamten, dass einer der Einbrecher in die sogenannte „Pelletfabrik“ eindrang. Das Gebäude, welches nie vollständig fertiggestellt wurde, war stark überschwemmt, da es über kein Dach verfügte.
Die Situation wurde kritisch, da befürchtet werden musste, dass die Einbrecher eventuell im Wasser ertrinken könnten. Daher setzten die Einsatzkräfte in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Suhrental das Wasser in der Fabrik ab und durchsucht das Gelände intensiv mit mehreren Polizeikräften, darunter auch Spezialkräfte und Taucher.
Nach über vier Stunden intensiver Suche konnten schließlich zwei weitere Tatverdächtige, ein 17-jähriger Tunesier und ein 17-jähriger Algerier, in einem trockenen, jedoch vollständig durchnässten Bereich des Gebäudes gefasst werden. Die drei Jugendlichen hatten sich in dem zurückliegenden Teil des Bauwerks versteckt, um der Polizei zu entkommen.
Die Aargauer Kantonspolizei hat nun die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Jugendanwaltschaft aufgenommen und stellt sich die Frage, was die Jugendlichen dazu bewogen hat, in das leerstehende Gebäude einzubrechen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, beim Kampf gegen Jugendkriminalität noch wachsamer zu sein und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden. Dies könnte möglicherweise dazu beitragen, ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.