
Mark Zuckerberg: Bluesky-Chefin blamiert Facebook-Boss in modischer Auseinandersetzung
2025-03-24
Autor: Laura
Mark Zuckerberg, einst der Inbegriff des Nerds in grauen Kapuzenpullis, hat sich in den letzten Jahren merklich verändert. Der CEO von Meta, zu dem Facebook, WhatsApp und Instagram gehören, hat sich nicht nur modisch neu erfunden, sondern auch eine neue Sichtweise auf die Führung von Unternehmen verinnerlicht. Atlanta, 22. Oktober 2023 – Auf einem Event zeigt Zuckerberg stolz seine körperlichen Fortschritte, die er dank Kampfsport erreicht hat, und fordert mehr "maskuline Energie" in der Geschäftswelt.
Neuerdings hat er sogar den Traum, als Modedesigner durchzustarten. Letzten Sommer fiel er mit einem Oversize-T-Shirt auf, das in griechischen Buchstaben den Spruch "Pathei Mathos" trug, was so viel bedeutet wie "Lernen durch Leiden". Zuckerberg beschreibt dies als eine "kleine Familienweisheit", doch die Hintergründe seines Designs gehen tiefer. Um das Shirt zu kreieren, arbeitet er mit dem bekannten Modedesigner Mike Amiri aus Los Angeles zusammen, dessen Stil ebenfalls in den Kreisen der Reichen und Berühmten geschätzt wird.
In seiner neuesten Kollektion präsentiert sich Zuckerberg mit einem weiteren provokanten T-Shirt, das in dunklem Grau auf schwarzem Grund die lateinische Phrase "Aut Zuck, aut nihil" zeigt. Dies spielt auf den berühmten Satz "aut Caesar, aut nihil" an, der den Anspruch an absolute Macht verkörpert. Zuckerberg ist ein bekennender Bewunderer des Römischen Reiches und hat eine Vorliebe dafür, seine drei Töchter – Maxima, August und Aurelia – nach historischen Persönlichkeiten zu benennen.
Der innovative Modestil von Zuckerberg hat jedoch nicht nur Bewunderer gefunden. Jay Graber, die Chefin des sozialen Netzwerks Bluesky, konterte in einer modischen Revanche, indem sie ein ähnliches T-Shirt mit der Aufschrift "Mundus sine Caesaribus" trug, was übersetzt "Eine Welt ohne Cäsaren" bedeutet. Bei ihrer Rede in Denver betonte Graber, dass Bluesky niemals von einer einzelnen Person monopolisiert werden könne. Ihre Botschaft fand großen Anklang und wurde in den sozialen Medien gefeiert.
Mit ihrem cleveren Seitenhieb sorgte Graber dafür, dass innerhalb von 24 Stunden mehr T-Shirts verkauft wurden als in den letzten zwei Jahren mit der Vermarktung benutzerdefinierter Domains. Es ist klar, dass die Konkurrenz zwischen Zuckerberg und Graber nicht nur um die Führung der sozialen Netzwerke geht, sondern auch um die Deutungshoheit in der Modewelt.
Zuckerbergs Ankündigung, in die Modewelt einzutauchen und sich mit seinen Designs zu zeigen, könnte möglicherweise eine strategische Entscheidung sein, um das Image von Meta in einem sich schnell verändernden digitalen Zeitalter zu beachten. Wahrscheinlich wird dies ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte der beiden Tech-Giganten und ihrer kulturellen Auseinandersetzung sein.
Ein interessanter Aspekt ist, dass der Satz "Aut Caesar, aut nihil" fälschlicherweise oft Julius Caesar zugeschrieben wird, während sein Ursprung tatsächlich bei Cesare Borgia liegt, dem italienischen Kardinal und Feldherrn, der zur Inspiration für Niccolò Machiavellis "Der Fürst" wurde. Er kann als perfekte Metapher für Macht und deren Vergänglichkeit dienen.