
Riesenzellarteriitis: Bilaterale Biopsie der Temporalarterien wohl von Vorteil
2025-03-30
Autor: Lukas
Riesenzellarteriitis: Bilaterale Biopsie der Temporalarterien wohl von Vorteil
Die Riesenzellarteriitis, auch als Arteriitis temporalis bekannt, ist eine entzündliche Erkrankung der Blutgefäße, die vor allem ältere Menschen betrifft. Neueste Studien zeigen, dass eine bilaterale Biopsie der Temporalarterien signifikante Vorteile bieten kann. Diese Methode erleichtert nicht nur die Diagnose, sondern kann auch dazu beitragen, Folgeschäden wie Erblindung zu vermeiden, die durch verspätete Behandlung entstehen können.
Ein früher und präziser Diagnoseprozess ist entscheidend, da Symptome wie Kopfschmerzen, Sehprobleme und allgemeines Unwohlsein oft übersehen werden. Die bilaterale Biopsie ermöglicht es Ärzten, Entzündungsmarker in beiden Arterien zu vergleichen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine korrekte Diagnose zu stellen.
Zusätzlich sollte erwähnt werden, dass die Behandlung der Riesenzellarteriitis in der Regel hochdosierte Kortikosteroide umfasst, um die Entzündung zu reduzieren. In vielen Fällen kann die rechtzeitige Intervention die Lebensqualität der betroffenen Patienten erheblich verbessern und schwerwiegende Komplikationen vermeiden.