
UBS Chiasso: Schockierende Kündigungen – Fünf Berater sofort entlassen!
2025-03-31
Autor: Mia
Die UBS-Filiale in Chiasso sorgt derzeit für Aufregung in der Finanzwelt. Die Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 1977, als die damalige Schweizerische Kreditanstalt hier ihr erstes Nahtoderlebnis hatte. Der Film „Game Over“ wirft nun ein neues Licht auf diese turbulente Vergangenheit.
Heute ist Chiasso Teil der UBS und hat als Überbleibsel der ehemaligen Credit Suisse (CS) eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Vor Kurzem gab es jedoch einen folgenschweren Vorfall: Fünf Kundenberater der alten CS Chiasso haben ihre Kündigung eingereicht, berichtet ein Insider. Es wird vermutet, dass dies nicht auf freiwilliger Basis geschah.
Besonders brisant: Unter den Kündigenden befinden sich drei Führungskräfte, was die Dimension der Entlassungen erheblich vergrößert. Auf Anfragen reagierte die UBS bislang nicht, während sie sich mit aktuellen Herausforderungen auseinandersetzen muss, darunter Lobbyarbeit im Hinblick auf Kapitalanforderungen.
Laut einer weiteren Quelle könnte der Aderlass noch umfangreicher sein. Die neuen Führungskräfte bei UBS hätten das gesamte italienische Team der CS aus dem Verkehr gezogen. Dies könnte zu einem tiefen Einschnitt in die Kundenbeziehungen führen, da viele der ehemaligen Berater über jahrelange Erfahrung mit italienischen Kunden verfügten.
Besonders markant ist der Weggang eines ehemaligen Teamleiters, der zuvor fast zwei Jahrzehnte im Dienste der Bank stand. Auf den ersten Blick scheint es, als ob die neuen UBS-Chefs alte CS-Mitarbeiter völlig unabhängig von deren Leistungen entlassen.
Die Entlassungswelle wird von Marc Genova, zuständig für das europäische Wealth Management, und Matteo Franceschini, dem „Head Italy International“, orchestriert. Diese beiden Führungskräfte haben klare Ziele und setzen rigorose Entscheidungen um.
Ein Insider beschreibt das Arbeitsklima als „toxisch“, was die plötzlichen Abgänge der fünf Berater erklären könnte. Interessanterweise berichten andere Quellen, dass weniger Mitarbeiter als erwartet kündigen, insbesondere im Backoffice, was im Widerspruch zu den laufenden Entlassungen steht.
Um die versprochenen Einsparungen zu erreichen, müsste das Management weitere Kündigungen in Betracht ziehen. Berichten zufolge strebt die UBS an, bis Ende 2026 die Mitarbeiterzahl auf etwa 85.000 zu reduzieren, obwohl zum Ende des Jahres 2024 noch fast 110.000 Angestellte vorhanden sein sollten. Diese Entwicklung nach der Übernahme der CS ist alarmierend und könnte weitreichende Auswirkungen auf die Struktur und das Image der Bank haben.