
USA-Ticker: Trump ist wütend auf Putin – und droht mit Zöllen
2025-03-30
Autor: Louis
Liveticker
Trump ist «sehr wütend» und «verärgert» über Putin – und droht mit Zöllen
Donald Trump zeigt sich in seiner neuen Amtszeit als US-Präsident außerordentlich unzufrieden mit der aktuellen geopolitischen Lage, insbesondere in Bezug auf Russland und den Iran. Die Spannungen zwischen den USA und diesen Ländern nehmen zu, und Trump ist entschlossen, seine Machtposition zu nutzen, um seine Interessen durchzusetzen.
Das Wichtigste in Kürze
Donald Trump wurde am 20. Januar 2025 als neuer US-Präsident vereidigt. Seither hat er eine Reihe von drastischen Entscheidungen getroffen, die die politischen und wirtschaftlichen Landschaften der USA tiefgreifend verändern werden. Im Ausland verfolgt seine Administration einen zunehmend konfrontativen Kurs – insbesondere gegenüber Russland und seinen Verbündeten im Nahen Osten.
Zunehmende Spannungen mit Russland
In einem NBC-Interview äußerte Trump seinen Unmut über die Äußerungen von Wladimir Putin bezüglich des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Ich war sehr wütend, als Putin über die Glaubwürdigkeit Selenskyjs sprach und die Möglichkeit einer neuen Führung in der Ukraine ins Spiel brachte“, sagte Trump und kündigte an, ein weiteres Gespräch mit Putin führen zu wollen. Die Auswirkungen dieser Spannungen sind weitreichend; Trump erwägt, Käufer von russischem Öl mit Strafzöllen zu belegen, was besonders Indien und China treffen würde, zwei große Abnehmer russischer Energie.
Drohen mit militärischen Maßnahmen gegen den Iran
Trump warnte den Iran zudem mit drastischen Militärmaßnahmen, sollte Teheran nicht bereit sein, über sein Atomprogramm zu verhandeln. „Sollte der Iran nicht mit uns reden, wird es Bombardierungen geben, wie sie sie noch nie gesehen haben“, erklärte er. Seine Androhung betrifft nicht nur militärische Aktionen, sondern auch die Möglichkeit von so genannten Sekundärzöllen gegen Länder, die Öl vom Iran importieren.
Internationale Auswirkungen und mögliche wirtschaftliche Turbulenzen
Die wirtschaftlichen Implikationen dieser Drohungen sind enorm. Experten warnen, dass die Ankündigung von Zöllen auf russisches Öl die Energiepreise weltweit in die Höhe treiben könnte. Trump plant derzeit, zum sogenannten „Befreiungstag“ am 2. April 2025 umfassende Zölle auf alle Importwaren zu erheben, was die Preise für viele Produkte in den USA erheblich erhöhen wird. Diese Maßnahmen könnten die Inflation weiter anheizen und die Wirtschaftsbeziehungen der USA zu großen Handelspartnern wie Europa und Asien belasten.
Und auch innerhalb der USA führt Trumps Politik zu Spannungen. Obwohl er sich gegen steigende Preise für Autos aufgrund neuer Importzölle zeigt, stellen Analysten fest, dass sich die wirtschaftliche Landschaft drastisch ändern wird. Automobilhersteller könnten gezwungen sein, ihre Preise zu erhöhen, um die Kosten für ausländische Komponenten zu decken.
Fazit
Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Außenpolitik der USA unter Donald Trump. In einem bereits angespannten internationalen Umfeld dürften seine Entscheidungen weitreichende Folgen haben und sowohl diplomatische als auch wirtschaftliche Beziehungen gefährden.