
Demenz vorbeugen: Mit einer speziellen Ernährung das Gehirn schützen
2025-03-28
Autor: Alina
Die Zahl der Demenzerkrankungen nimmt weltweit alarmierend zu. Studien zeigen, dass eine antientzündliche Diät eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung dieser Erkrankung spielen kann. Forschungen aus Großbritannien und Griechenland liefern spannende Erkenntnisse darüber, welche Lebensmittel tatsächlich helfen können.
Eine Diagnose wie Demenz ist für Betroffene und deren Angehörige oft mit großen Ängsten und Sorgen verbunden. Da die Krankheit bisher als nicht heilbar gilt, ist es umso wichtiger, Wege zu finden, um das Risiko einer Erkrankung zu verringern. Viele Menschen möchten nicht erleben, dass sie vergesslich werden oder ihre Selbstständigkeit verlieren.
Eine gesunde Lebensweise, die sowohl eine ausgewogene Ernährung als auch regelmäßige Bewegung beinhaltet, wird von Wissenschaftlern als entscheidend erachtet. Insbesondere die Ernährung kann einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit des Gehirns ausüben. Britische Forscher haben insbesondere das Wesen von entzündlichen Prozessen im Gehirn beleuchtet und vermuten, dass diese bei der Entstehung von Demenz eine Rolle spielen.
In einer aktuellen Studie aus Athen wurde untersucht, inwiefern eine antientzündliche Ernährung das Risiko, an Demenz zu erkranken, senken kann. Forscher analysierten die Essgewohnheiten von über 1000 älteren Menschen und dokumentierten, dass eine Ernährung reich an entzündungshemmenden Lebensmitteln einen signifikanten Unterschied macht. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Neurology“ veröffentlicht und zeigen, dass Personen, die häufiger zu entzündungsfördernden Lebensmitteln greifen, ein bis zu dreimal höheres Risiko haben, an Demenz zu erkranken.
Zu den entzündungsfördernden Lebensmitteln, die in der Studie identifiziert wurden, zählen unter anderem Zucker, Fertiggerichte, rotes Fleisch und gesättigte Fettsäuren. Im Gegensatz dazu wurden bestimmte Lebensmittel, die typischerweise in der Mittelmeer-Diät vorkommen, als besonders gesundheitsfördernd eingestuft:
- Ungesättigte Fettsäuren (zum Beispiel in fettem Fisch und Olivenöl) - Obst und Gemüse - Nüsse und Samen - Hülsenfrüchte - Grüner Tee
Zusätzlich betont Dr. Nikolaos Scarmeas von der Nationalen und Kapodistrias-Universität in Athen, dass es zahlreiche Alltagslebensmittel gibt, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Die Vermeidung von chronischen Entzündungen im Körper ist entscheidend für die Gesundheit des Gehirns. Hierzu gibt die AOK einige spezifische Obst- und Gemüsesorten an, die besonders gut gegen Entzündungen wirken:
- Zwiebel- und Lauchgemüse - Brokkoli - Paprika - Zitrusfrüchte - Kirschen und rote Beeren - Ananas
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser Lebensstil und unsere Ernährung einen großen Einfluss auf unsere Gehirngesundheit haben können. Eine bewusste Ernährung, die reich an entzündungshemmenden Lebensmitteln ist, kann dabei helfen, das Risiko für Demenz zu senken und somit die Lebensqualität im Alter deutlich zu erhöhen. Investieren Sie in Ihre Gesundheit – Ihr zukünftiges Ich wird es Ihnen danken!