
Mark Zuckerberg: Bluesky-Chefin blamiert Facebook-Boss auf originelle Art
2025-03-24
Autor: Luca
Mark Zuckerberg, einst bekannt für seine unauffälligen grauen Kapuzenpullis, hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Der Facebook-Gründer, der jetzt auch WhatsApp und Instagram leitet, präsentiert sich zunehmend als Modeikone und Sportler. Mit einem neuen Look, der Goldketten und einen durch Kampfsport geformten Körper umfasst, hat Zuckerberg seine Ästhetik gewandelt und legt Wert auf "maskuline Energie" in Unternehmen.
Unterdessen zeigt Zuckerberg auch ein wachsendes Interesse an Mode. Letzten Sommer überraschte er alle mit einem Oversize-T-Shirt, das in griechischen Buchstaben den Spruch "Pathei mathos" trug, was "Lernen durch Leiden" bedeutet. Dieses Design wurde in Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Modedesigner Mike Amiri erstellt.
Zuckerbergs neuestes Shirt trägt den lateinischen Spruch "Aut Zuck, aut nihil", in Anlehnung an das berühmte Zitat "Aut Caesar, aut nihil", was so viel heißt wie "Entweder Cäsar oder nichts". Diese Vorliebe für antike Zitate ist nichts Neues für Zuckerberg, der eine starke Faszination für das alte Rom hat. In der Schule lernte er sogar Latein und hat nach eigenen Aussagen während seiner Hochzeitsreise einen Großteil seiner Zeit damit verbracht, Fotos mit Statuen in Rom zu machen.
Doch nicht jeder ist von Zuckerbergs Mode-Missgeschicken begeistert. Jay Graber, Chefin des sozialen Netzwerks Bluesky, konterte Zuckerbergs Aussage mit einem eigenen Shirt, auf dem "Mundus sine Caesaribus" ("Eine Welt ohne Cäsaren") stand. Während einer Veranstaltung betonte sie, dass ihr Netzwerk niemals von einer einzelnen Person monopolisiert werden könne. Diese Aussage wurde von vielen als scharfer Seitenhieb an Zuckerberg wahrgenommen und sorgte für viel Anerkennung.
Die Verkaufszahlen für Graber's T-Shirts schossen in die Höhe. Innerhalb von nur einem Tag habe Bluesky laut eigenen Angaben mehr eingenommen als in den zwei Jahren zuvor mit dem Verkauf benutzerdefinierter Domains. Die erste Auflage war schnell ausverkauft, und auch die zweite, streng limitierte Edition wird bald zu Ende gehen.
Zusätzlich ist interessant, dass das Zitat "Aut Caesar, aut nihil" nicht ursprünglich auf Julius Caesar zurückgeht, sondern dem italienischen Kardinal und Militärführer Cesare Borgia zugeschrieben wird, der Niccolò Machiavelli als Inspiration für sein Werk "Der Fürst" diente. Das Schicksal Borgia, der im Alter von 31 Jahren ermordet wurde, macht diese Geschichte umso faszinierender, denn Macht und Imperien sind oft vergänglich.
Zuckerberg hat also nicht nur eine neue Vorliebe für modische Statements, sondern zeigt auch, wie heikel und dynamisch die Welt der sozialen Medien ist. Sein Können wird weiterhin von Gegnern und Unterstützern gleichermaßen kritisch beäugt. In der sich ständig verändernden Landschaft der Technologie ist es deutlich, dass jeder Fauxpas und jede kühne Behauptung genauestens verfolgt wird.