Gesundheit

Risikogruppen abgedeckt – Tödliches Virus: RSV-Impfung endlich auch für Säuglinge verfügbar!

2025-03-22

Autor: Louis

In Österreich erkranken jährlich mehrere tausend Kinder am Respiratorischen Synzytial Virus (RSV), einem Virus, das insbesondere in den Wintermonaten hohe Infektionsraten aufweist. Zu den alarmierenden Symptomen einer RSV-Infektion gehören Husten, hohes Fieber, Mittelohrentzündungen und schwere Atemprobleme. Besonders gefährdet sind Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder, da RSV die Hauptursache für akute Bronchitis ist, die häufig einen Krankenhausaufenthalt notwendig macht.

Impfung für Babys – Ein Durchbruch!

Dank neuer medizinischer Entwicklungen erhalten Neugeborene in Österreich seit Dezember 2024 eine passive Immunisierung gegen RSV, die durch eine einmalige Injektion in den Oberschenkel erfolgt. Ab Februar 2025 können nun auch Säuglinge bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres immunisiert werden. Gesundheitsministerin Korinna Schumann betont: „Nachdem wir die Versorgung von Neugeborenen sichergestellt haben, können wir nun schrittweise alle Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen.“

Todesfälle und schwerwiegende Folgen – Eine alarmierende Realität

Statistiken zeigen, dass in Österreich jährlich etwa 54.600 Kinder an RSV erkranken, wobei rund 1.100 Kinder hospitalisiert werden müssen. Besonders besorgniserregend ist, dass etwa die Hälfte dieser hospitalisierten Kinder jünger als drei Monate ist. Der Wiener Gesundheitsverbund warnt: "RSV-Infektionen stellen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für Säuglinge dar, da sie oft mit erschwertem Atmen und Schwierigkeiten beim Trinken gepaart sind. Dies kann schnell lebensbedrohlich werden."

Schutz für Risikogruppen – Eine wichtige Maßnahme

Zusätzlich zur Impfung für Neugeborene und Säuglinge ist seit dem letzten Jahr auch eine RSV-Impfung für Senioren und Schwangere in Österreich verfügbar. Dies bietet nicht nur diesen Gruppen Schutz, sondern gewährt auch einen indirekten Impfschutz für Neugeborene. Das verwendete Medikament Beyfortus wird im Rahmen des kostenfreien Kinderimpfprogramms angeboten, was die Erschwinglichkeit und Zugänglichkeit für alle Familien erhöht.

Jetzt ist der Zeitpunkt zum Handeln!

Angesichts der hohen Infektionsraten und der Gefahren, die RSV für die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft darstellt, ist es entscheidend, dass Eltern über die neue Impfmöglichkeit informiert sind. Die Fachwelt empfiehlt, dass alle berechtigten Babys aus Risikogruppen sich impfen lassen. Damit könnte eine Welle von schweren Krankheitsverläufen und hospitalisierten Kleinkindern abgewendet werden!