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SBB: Pendler in Zürich HB in Gefahr – Bußgeld droht!

2025-03-30

Autor: Luca

Zürich, 30. März 2025 – Ein unerwarteter Vorfall am Zürcher Hauptbahnhof sorgt für Aufregung unter den Pendlern. Ein Koch wartete am Ende des Perrons auf seine S-Bahn, als er von Sicherheitskräften angesprochen wurde und nun mit einem Bußgeld konfrontiert ist.

Der Vorfall ereignete sich während der abendlichen Rushhour, als Pendler auf ihre Züge warteten. Der Koch schilderte seine Erfahrung in der SBB-Community: „Ich habe einfach rechts neben einer Säule gestanden. Plötzlich kamen zwei Security-Mitarbeiter zu mir und haben mich behandelt, als wäre ich ein Schwerverbrecher!“

Was ist passiert? Der Pendler war offenbar zu weit außerhalb des sicheren Bereichs, der durch taktile Leitlinien, auch bekannt als „weiße Striche“, markiert ist. Diese Linien sind ein wichtiger Sicherheitsmechanismus, um Reisende vor den Gefahren des Bahnbetriebs zu schützen. „Ich war nur sechs Meter vom Ende entfernt – das kann doch nicht verboten sein!“, wetterte er.

Die Sicherheitsvorschriften der SBB sind klar und basieren auf Richtlinien des Bundesamtes für Verkehr. Der Sicherheitsbereich ist ein entscheidender Teil des Bahnhofs, der Reisenden helfen soll, sicher zu bleiben. Jegliches Verweilen im Gefahrenbereich, besonders an der Perronkante, kann schwerwiegende Folgen haben, insbesondere durch ein- und ausfahrende Züge.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind strikt: Wenn jemand das Bahnbetriebsgebiet ohne Genehmigung betritt oder dessen Betrieb stört, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Höhe des Bußgeldes, die vom Stadtrichteramt festgelegt wird, beginnt in der Regel bei 100 Franken.

Die SBB weist darauf hin, dass die Sicherheit oberste Priorität hat. „Das Überschreiten der Gefahrenzone ist nicht nur gefährlich, sondern auch gesetzlich verboten“, so die Sprecherin Carmen Hefti. "Wir arbeiten ständig daran, die Sicherheit in unseren Bahnhöfen zu gewährleisten."

Karin Blättler von der Interessenvertretung Pro Bahn äußerte zudem, dass immer mehr Menschen an den Bahnhöfen unterwegs sind, was den Platz auf den Perrons weiter einschränkt. „Die Perrons sind oft überfüllt, insbesondere an stark frequentierten Bahnhöfen. Es ist von größter Bedeutung, dass künftige Bauprojekte auch die Größe der Perrons berücksichtigen.“

Dieser Vorfall erinnert an die Bedeutung der Sicherheitsvorschriften und wie wichtig es ist, diese zu befolgen, um nicht nur sich selbst, sondern auch andere Reisende zu schützen. Werden wir in Zukunft mehr solcher Vorfälle erleben? Lassen Sie es uns wissen!