
Alarmierende Studie: Erste Demenz-Anzeichen schon Jahre vor der Diagnose im Schlaf erkennbar!
2025-03-26
Autor: Alina
Immer mehr Menschen in Deutschland, darunter auch jüngere Betroffene, kämpfen mit Demenz. Laut einer Studie aus Kanada können Schlafstörungen bereits Jahre vor einer offiziellen Diagnose auf eine solche Erkrankung hinweisen. Dies ist besonders alarmierend, zumal die Deutsche Alzheimer Gesellschaft von etwa 1,8 Millionen Erkrankten in Deutschland ausgeht und ein ansteigender Trend zu beobachten ist.
Es gibt zahlreiche Maßnahmen, um einer Demenz im Alter entgegenzuwirken. Dazu zählen eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität sowie ein aktives soziales Leben. Dennoch gibt es derzeit keine Therapie, die das Fortschreiten von Alzheimer-bedingten Gehirnschäden verlangsamen oder heilen kann. Einige Medikamente können jedoch temporär die Symptome lindern, was die frühzeitige Erkennung von Warnsignalen umso wichtiger macht.
Erste Anzeichen wie Störungen im Kurzzeitgedächtnis und der Merkfähigkeit können bereits Jahrzehnte vor der eigentlichen Diagnose auftreten. Typische Symptome sind: - Verwirrung und Vergesslichkeit - Verlust des Geruchssinns - Orientierungslosigkeit - Aggressivität und Reizbarkeit - Depressionen - Persönlichkeitsveränderungen - Wahnvorstellungen und Halluzinationen - Sprachprobleme - Abnehmende Aktivität - Schwierigkeiten im Alltag.
Eine Studie zeigt, dass Menschen, die im REM-Schlaf, während sie träumen, aktiv werden, ein 80 bis 100 Prozent höheres Risiko haben, eine neurodegenerative Erkrankung wie Demenz oder Parkinson zu entwickeln. Hierbei ist das entscheidende Merkmal, dass die Bewegungen während des REM-Schlafs auftreten.
Der REM-Schlaf, der etwa ein Viertel unseres Schlafes ausmacht, ist entscheidend für die Gesundheit unseres Gehirns. Wenn diese Phase gestört ist, korrelieren die körperlichen Aktivitäten stark mit lebhaften Träumen. Eine andere Untersuchung legt nahe, dass auch verkürzte REM-Schlafphasen das Risiko für Demenz erhöhen können.
Zudem hat die Gesamtdauer des Schlafes einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Demenzrisiko. Während die Forschung zu diesem Thema noch nicht zu eindeutigen Ergebnissen gelangt ist, deuten aktuelle Studien darauf hin, dass im Schlaf wichtige Regenerationsprozesse im Gehirn stattfinden, die möglicherweise vor Demenz schützen können. Insbesondere die Reinigung des Gehirns von schädlichen Ablagerungen wie Amyloid-Beta ist hierbei von Bedeutung.
Eine langjährige Studie, die fast 8000 Menschen über 25 Jahre hinweg beobachtete, zeigte, dass diejenigen mit einem durchschnittlichen Schlaf von sieben Stunden pro Nacht das niedrigste Demenzrisiko aufwiesen, während kürzere Schlafzeiten mit einer rund 30 Prozent höheren Demenzrate einhergingen. Professor Dr. Frank Erbguth von der Deutschen Hirnstiftung weist darauf hin, dass die Zusammenhänge noch nicht vollständig geklärt sind und sowohl Schlafmangel eine Ursache als auch eine Folge der Erkrankung sein könnte.
Zur Prävention sollten wir auch auf eine gesunde Ernährung achten, indem wir regelmäßig mindestens zwei Obstsorten in unsere Mahlzeiten integrieren. Zusammenfassend ist es extrem wichtig, auf ausreichend erholsamen Schlaf zu achten und weitere Risikofaktoren für Demenz zu vermeiden!