Gesundheit

Stark steigendes Demenz-Risiko: Ab welchem Alter man komplett auf Alkohol verzichten sollte

2025-03-29

Autor: Gabriel

Alkohol kann das Risiko für Demenzerkrankungen erheblich erhöhen. Experten empfehlen, ab einem bestimmten Alter vollständig auf Alkohol zu verzichten. Doch was liegt dem zugrunde und welche weiteren Risikofaktoren spielen eine Rolle?

Laut den neuesten Erkenntnissen der Alzheimer Forschung Initiative könnte fast die Hälfte aller Demenzerkrankungen verhindert oder zumindest hinausgezögert werden, wenn Risikofaktoren wie übermäßiger Alkoholkonsum minimiert würden. Besonders wichtig ist der Rat von Neurowissenschaftlern, die das Alter 70 als entscheidenden Punkt für den vollständigen Verzicht auf Alkohol anführen. Dr. Richard Restak warnt: „Alkohol wirkt sich negativ auf die Nervenzellen aus.“ Einige Fachleute raten sogar dazu, bereits früher mit dem Alkohol zu brechen, um das Risiko von Alzheimer und anderen Formen der Demenz zu verringern.

Interessant ist, dass bereits ein Konsum von 24 Gramm reinem Alkohol pro Tag, was etwa einem halben Liter Bier entspricht, das Risiko einer früheren Demenzdiagnose erhöhen kann. Viele Menschen unterschätzen die schädlichen Effekte des Alkohols auf das Gehirn. Langfristiger Konsum kann nicht nur akute, sondern auch chronische Schäden nach sich ziehen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt hervor, dass es keine gesundheitlich unbedenkliche Menge an Alkohol gibt. Studien zeigen, dass jedes Glas Alkohol das Risiko für gesundheitliche Probleme erhöht. Die WHO hat deshalb die Kampagne „Neudefinition von Alkohol“ ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen von Alkohol zu schärfen.

Neben Alkoholkonsum gibt es viele andere Einflussfaktoren, die das Demenz-Risiko steigern. Zu diesen zählen: - Geringe Bildung - Eingeschränkte Hör- und Sehfähigkeit - Hoher Cholesterinspiegel - Depressionen - Kopfverletzungen - Bewegungsmangel - Diabetes Typ 2 - Rauchen - Bluthochdruck - Starkes Übergewicht - Soziale Isolation - Luftverschmutzung

Es ist beunruhigend, dass viele dieser Risikofaktoren sich gegenseitig beeinflussen und verstärken können. Experten empfehlen, regelmäßig ärztliche Untersuchungen in Anspruch zu nehmen, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Dr. Restak fordert, wichtige Lebensgewohnheiten wie Sport, gesunde Ernährung und soziale Interaktion zu fördern, um die Gehirngesundheit zu unterstützen. Mit diesen Maßnahmen kann jeder sein individuelles Risiko verringern und möglicherweise ein erfülltes, gesundes Leben führen. Denken Sie daran, eine proaktive Haltung gegenüber Ihrer Gesundheit einzunehmen – es könnte Ihr Leben verändern!