
Streit um Irans Atomprogramm: Trump droht mit Bombardierung +++ Trump "stinksauer" auf Putin
2025-03-30
Autor: Nina
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem massiven Militärschlag gedroht, sollte Teheran einem neuen Abkommen zur Begrenzung seines Atomprogramms nicht zustimmen. In einem Interview mit NBC äußerte Trump: "Wenn sie dies nicht akzeptieren, werden es Bombardierungen geben, und zwar Bombardierungen, die sie noch nie gesehen haben." Diese Drohung verstärkt die bestehenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran, einem Land, das unter dem Einfluss schiitischer Geistlicher steht und dessen Atomprogramm international umstritten ist.
Die Sorge der US-Regierung und ihrer westlichen Verbündeten, insbesondere Israel, ist, dass der Iran in der Lage sein könnte, atomare Waffen zu entwickeln. Im Jahr 2018 trat Trump einseitig aus dem Wiener Atomabkommen aus, das darauf abzielte, das iranische Nuklearprogramm einzuschränken und im Gegenzug Sanktionen zu lockern. Nach dem US-Austritt begann Iran, sich nicht mehr an die Bedingungen des Abkommens zu halten.
Die Spannungen gehen jedoch über den Iran hinaus. Trump hat außerdem angekündigt, dass er extrem verärgert über Wladimir Putin ist. In einem weiteren NBC-Interview beschrieb er seine Wut darüber, dass Putin die Glaubwürdigkeit des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj infrage stellte und über eine Änderung der Führung in der Ukraine sprach.
Trump erwähnte, dass er nicht zögere, Käufer von russischem Öl mit Zöllen zu belegen, was auch die großen Abnehmer Indien und China ernsthaft treffen könnte und signifikante wirtschaftliche Verwerfungen nach sich ziehen würde. Diese drohenden Zölle könnten die wirtschaftliche Position Russlands erheblich schwächen, da sie auf die Deviseneinnahmen des Landes abzielen.
Inmitten all dieser Spannungen hat der Iran bereits direkte Verhandlungen mit den USA abgelehnt, was die Aussicht auf eine diplomatische Lösung weiter gefährdet. Der iranische Präsident Massud Peseschkian wies die Möglichkeit direkter Gespräche mit den USA zurück und forderte, dass die USA zuerst ihr "Fehlverhalten" aus der Vergangenheit korrigieren, bevor es zu Gesprächen kommt.
Trump steht vor einem Dilemma: Einerseits muss er im Hinblick auf die nationale Sicherheit außenpolitische Stärke zeigen, während er gleichzeitig die wirtschaftlichen Beziehungen zu Verbündeten und andere strategische Interessen nicht gefährden möchte. Die internationale Gemeinschaft bleibt gespannt, wie sich diese Situation entwickeln wird.