
Bernie Sanders führt den Widerstand gegen Trump an und verspricht eine gerechte Zukunft
2025-03-29
Autor: Simon
„Bernie! Bernie!“, skandiert die Menge im Civic Center Park in Denver, während die goldene Kuppel des Parlaments von Colorado majestätisch in den Himmel ragt. Bernie Sanders, der erfahrene Senator und Vorkämpfer der progressiven Bewegung, erinnert die Menschen daran, dass die Welt beobachtet, ob die Amerikaner bereit sind, sich gegen Trumpismus, Oligarchie und Autoritarismus zu wehren. An diesem Freitagabend stehen über 30.000 Menschen zusammen, so viele wie nie zuvor, um sich gegen die drohenden Gefahren einzusetzen.
Pam, die 100 Kilometer angereist ist, sagt: „Wir haben einen Präsidenten, dem wir nicht trauen.“ Sie befürchtet, dass das Land unter der Unsicherheit von Trump und Elon Musk leidet. Man fühlt sich isoliert. Inmitten von Gleichgesinnten zu sein, gibt ihr Hoffnung. Diese Stimmung ist nicht isoliert; viele Menschen kritisieren auch die demokratischen Führungspersönlichkeiten, die nach ihrer Ansicht zu zögerlich auf die aggressive Vorgehensweise von Trump und Musk reagieren.
Joyce und Kathleen, leidenschaftliche Trump-Gegnerinnen, fordern mehr Aktivität von ihren gewählten Vertretern: „Sehen Sie sich die Leute hier an! Wir kämpfen so gut wir können, aber unsere Abgeordneten müssen mehr tun!“ Es ist klar, dass der Unmut an der Basis wächst.
Das Interesse an Sanders und anderen progressiven Stimmen wie Alexandria Ocasio-Cortez, dem aufstrebenden Star der Linken, spiegelt den Ruf nach Veränderung wider. Sanders selbst hat seit vielen Jahren vor der Macht der Milliardäre gewarnt, und die jüngsten Entwicklungen scheinen ihm Recht zu geben. Er kritisiert die Demokratische Partei dafür, dass sie sich von der Arbeiterschicht abgewandt hat, was zu einem Verlust an entscheidenden Wählerstimmen geführt hat.
Ein Sanders-Anhänger bringt es auf den Punkt: „Die Demokratische Partei hat die Demokratie zerstört, als sie Sanders 2016 und 2020 nicht zum Präsidentschaftskandidaten gemacht hat. Hätten sie das getan, wäre Trump nie Präsident geworden, und wir müssten uns nicht hier versammeln.“ Diese Klage ist in den schlechten Umfragewerten der Demokratischen Partei deutlich spürbar.
Drei Frauen berichten, dass sie sich in einer politischen Gruppe organisiert haben und monatliche Treffen abhalten, da sie der Meinung sind, dass es einen Wechsel an der Parteispitze braucht. Unterdessen prophezeit Tonia, eine parteiunabhängige Aktivistin: „Wir wurden von einer roten Welle überrollt. Aber jetzt entsteht eine Gegenbewegung, die von den einfachen Leuten ausgeht. In den USA gibt es mindestens 700 Gruppen wie unsere, und täglich kommen neue Mitglieder hinzu.
Sanders fasst die Stimmung in seinen letzten Worten zusammen: „Die Menschen müssen zusammenstehen gegen die reichsten im Land!“ Mit diesen Worten sendet er eine kraftvolle Botschaft an all jene, die auf ein besseres Amerika hoffen, in dem Gerechtigkeit und Gleichheit im Vordergrund stehen.